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Krauseminze

Krauseminze, ©Stephan Becker, Brüssow

Name dt.

Krauseminzblätter

 

Name lat.

Folia Menthae crispae, Menthae crispae foium

 

Familie dt., lat.

Lippenblütengewächse, Lamiaceae

 

Verwendung

magenstärkend, krampfstillend, gegen Blähungen und Koliken

 

Medizinische Wirkung

karminativ, stimulierend, spasmolytisch

 

Verhalten, Eigenschaften bei der Destillation

die typischen bestandtiele treten in den ersten fraktionen bis 75 Vol.-% auf, zwischen 70 und 60 Vol.-% sind sie in kümmelartigem Beigeschmack begleitet, ab 60 Vol.-% tritt der krausige Charakter auf, sodass hier bereits auf Nachlauf geschaltet werden sollte

 

Verhalten, Eigenschaften bei der Mazeration

das balsamische, streng würzige und minzartige durchdringende Aroma der Krausminze ist im Mazerat von einem krautig-teeartigen Geschmack und einer deutlichen kümmelartigen Note begleitet, die kühlende Wirkung der Pfefferminze fehlt (kein Menthol!)

 

Inhaltsstoffe

ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Kaffeesäurederivate

 

Herkunft/Anbaugebiete

ursprünglich in Südfrankreich und Oberitalien heimisch, heute auch in Deutschland, England, Ungarn, Russland und im Norden der USA vielfach kultiviert

 

Geschmack/Geruch

 

Synonym/volkskundlicher Name

Spearmint

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